Endlich fertig

Ich kann wieder keinen kopierten Text einsetzen. 😦

Dann zeig ich Euch nur mein Bild:

Nixe, Öl auf Leinwand, 50×50 cm, 2016 Nixe !

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FERTIG

Fertig!

Gestern und heute habe ich mein Telefonbild bearbeitet und bin fröhlich. Ja, ich kann keine Farben wegwerfen, weil die Ölfarben recht teuer sind. Deshalb habe ich während eines Telefonats mit Anne meine Farbpalette gereinigt und aufs Format übertragen. Ohne Plan und ohne Nachdenken.

telefonbild
Als unser Telefonat (10 Minuten) beendet war, hatte ich etwas auf der Leinwand, was gar nicht so schlecht aussah.
Da mich alle darin bestärkt haben,  habe ich weiter daran gearbeitet und nun zeige ich es Euch nochmal:
Es heißt „Merlins Reich“….und ich finde, er hat seinen Märchenwald verdient. In einer Woche ist der unregelmäßige Glanz noch weg, aber ich konnte nicht mehr so lange warten.  😉

Merlins Reich 1

Allen einen schönen Abend,
ich bin jetzt faul.
Liebgruß

Eure Lisa

Die Jungfrau am Waschstein

Waschstein

Die Jungfrau am Waschstein bei Stubbenkammer
Dicht bei Stubbenkammer auf Rügen erhebt sich am Strande des Meeres der Waschstein. In einer Höhle unter demselben hat vor Zeiten der berüchtigte Seeräuber Störtebeck seinen Unterschlupf, verbarg seine großen geraubten Schätze.

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In dieser Höhle ist es noch jetzt nicht geheuer, und man trifft allnächtlich um Mitternacht einen seltsamen Spuk darin. Insbesondere sieht man oft eine trauernde Jungfrau daraus hervorkommen, mit einem blutigen Tuche in der Hand. Mit demselben begibt sie sich an das Wasser, um die Blutflecken herauszuwaschen. Aber dies will ihr nicht gelingen, und sie geht dann seufzend in die dunkle Höhle zurück.

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Von dieser Jungfrau erzählt man, daß sie ein vornehmes Fräulein aus Riga gewesen ist, die hat Störtebeck einmal auf einem Raubzuge nach gefangen und mit sich weggeführt, gerade als sie ihrem Bräutigam sollte angetraut werden. Darauf hat Störtebeck sie in die Höhle am Waschstein gebracht, und wie er wieder zu einem neuen Zuge in See gegangen, hat er sie darin samt allen seinen geraubten Schätzen eingeschlossen.
Von diesem Zuge ist er aber nicht wieder heimgekehrt; denn es war im Jahre 1402, und in diesem selbigen Jahre wurde er mit 711 seiner Spießgesellen von den Hamburgern nach einem blutigen Treffen eingefangen und hingerichtet.
Die Jungfrau mußte darauf, weil niemand sie befreien konnte, in der Höhle am Waschstein einen schrecklichen Tod sterben, und sie hat noch immer bei den Schätzen, die sie bewacht, keine Ruhe finden können.

Vor vielen Jahren sah sie einmal ein Fischer, wie sie unten am Waschstein stand und das blutige Tuch vergebens in das Meer eintauchte, und vergebens die Blutflecken herauszuringen suchte. Er faßte sich ein Herz und ruderte näher zu ihr hin, und redete sie an mit den Worten: Gott helf, schöne Jungfrau! Was machst du so spät hier noch allein? Die Jungfrau verschwand darauf; aber der Fischer war wie von einer Zauberei befangen, so daß er nicht von der Stelle konnte. Und wie nun Mitternacht kam, da sah er die Jungfrau wieder; sie trat zwischen den Kreidefelsen hervor auf ihn zu, und sprach zu ihm: Weil du Gott helf zu mir gesprochen, so ist dein Glück gemacht; folge mir nach! Damit kehrte sie zwischen die Felsen, und er folgte ihr in eine große, weite Höhle, die er vorher noch nie gesehen. Darin lagen unermeßliche Haufen von Silber, Gold, Edelsteinen und Kostbarkeiten aller Art.

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Wie der Fischer die noch überschaute, so hörte er auf einmal auf der See Ruderschlag, und als er sich danach umblickte, da sah er ein großes schwarzes Schiff nahen; aus demselben stiegen an die tausend Männer, Alle in dunkler, alter Tracht, und alle das Haupt unter dem Arme tragend. Die schritten still, und ohne ein Wort zu sprechen, in die Höhle hinein, und fingen an, in den geraubten Schätzen zu wühlen und sie zu zählen. Das waren die Geister des geköpften Störtebeck und seiner Genossen; sie kommen jede Nacht so dahin und zählen ihren Raub, ob er noch vorhanden ist. Nachdem sie lange in dem Golde herumgewühlt hatten, verschwanden sie alle wieder.
Nun füllte die Jungfrau dem Fischer einen Krug mit Gold und Edelsteinen, daß er zeitlebens der Reichtümer genug hatte. Darauf geleitete sie ihn zu seinem Schiffe zurück, und als er sich wieder nach ihr umsah, war sie in der Höhle verschwunden. Oben auf dem Waschstein kann man auch alle sieben Jahre ein Meerweibchen sehen, die dann aus der See steigt, um sich oben auf dem Steine in der Sonne zu waschen.

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nacherzählt nach Carl Lappe, Pommerbuch, S. 25.

AUS AKTUELLEM ANLASS

In der nächsten Zeit werde ich ein paar Rügener Sagen hier posten, bei denen ich mir vorstellen könnte, dass der eine oder andere Künstler noch inspiriert werden könnte, ein Bild zur neuen Ausstellung „„Mystisches Rügen“ (Gruppenausstellung Malerei und Grafik –
mystische Plätze und Sagengestalten der Insel ) beizusteuern. Eigentlich ist das Malstübchen schon „voll“, aber auf 2-3 neue würden sich sicher alle freuen.
Die Verkaufsausstellung beginnt am 01.05.16 und endet am 01.11.16.

Die Hexenbuchen bei Lietzow

In unmittelbarer bei Lietzow befindet sich der so genannte Hexenwald mit eigenartig wirkenden Krüppelbuchen.
Eine außergewöhnliche Rarität ist diese als Süntelbuche bezeichnete Buchenart. Sie ist keine Züchtung, sondern eine sehr seltene Mutation.
Wegen ihres bizarren Wuchses werden sie im Volksmund auch Hexenbuchen genannt.
Diese Krüppelbuchen sind zu jeder Jahreszeit eine Attraktion.
Im Sommer bilden sie ein fast regenundurchlässiges Kuppeldach, nach dem Laubfall sind die schlangenförmigen, mehrfach durch Knickwuchs ineinander verschachtelten Astgebilde zu bewundern.
Dieser mystische Platz hatte einen eigenen Einfluss auf das Befinden. Die Zeit scheint still zu stehen, man „hört“ nur den Wald und die Natur, die Welt scheint außen vor zu sein, und Sorgen – welche Sorgen?
Des Nachts treffen sich hier die Hexen um unter dem Kuppeldach zu tanzen.
Ich war da, ich hab sie gesehen. 😉

Hexenplatz

Heute war mal wieder MEER dran. ;)

Was für ein schöner Tag!

Heute war ich in Dranske, weil ich mal wieder Fähre fahren und meine Sorgen ins Meer werfen und malen wollte.

Und ich sage Euch, es hat wie immer funktioniert. 🙂 Ich bin an einer Stelle gewesen, die ich trotz der vielen Jahre, die ich auf Rügen bin, noch nicht gesehen habe….wild und schön.

Mit meinem nächsten Besuch werde ich GENAU DAHIN gehen.

Allen eine gute Nacht,

Eure Lisa

PS: ich habe genau eine Stunde für diesen popeligen Eintrag gebraucht. *seufze* und ich bin froh, dass die Bilder drin sind.

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HEUTE WIEDER FRÖHLICH ON

Winter 9

Ich muss es Euch schreiben. Gestern und heute hatte ich mehrere große Freuden:

  1. hab ich meinen Blog hier SOFORT wieder gefunden und war  sogar in der Lage, ein Foto in den kleinen Kreis zu bekommen 😉  ;
  2. hab ich ein paar liebe Menschen von Blog hier wieder gefunden….aber noch lang noch nicht alle (büdddde meldet euch, ich find euch sonst nicht);
  3. haben mir „meine“ Flüchtlinge eine ganz liebe Überraschung bereitet: in der letzten Woche konnte ich nicht unterrichten, weil es mich so richtig auf die Bretter gelegt hat. Und als ich gestern verschnupft und hustend den Unterrichtsraum betrat, haben sie mich (in fast vollendetem Deutsch) begrüßt mit: „Wie geht es  Ihnen?“, „Wir wünschen Ihnen gute Besserrung.“,“Werden Sie schnell gesund!“. Sie hatten zuhause die Vokabeln zusammengesucht und gelernt. Ich war total gerührt;
  4. hat mich heute eine meiner Uraltfreundinnen besucht, und wir hatten einen so richtig schönen Tag, trotz Regens;
  5. bekomme ich morgen schon wieder Besuch, auf den ich mich freue.

Deshalb verabschiede ich mich jetzt wieder, weil ich sicherheitshalber noch schnell einen Kuchen backen will.

Liebgruß

Eure Lisa

PS: das kann doch hier nur lesen, der als „mir folgender“ eingetragen ist, oder?